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Juli 2020

Eine Bestandsaufnahme zum Halbjahr

Bestandsaufnahme zum Halbjahr! Diese Monate werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Die Corona-Krise hatte die Weltwirtschaft und die Börsen in einen Schockzustand versetzt, mittlerweile sind die Infektionszahlen zumindest in Asien und Europa aber deutlich gesunken und die Beschränkungen werden sukzessive gelockert. In den USA und vielen Schwellenländern ist die Situation weiterhin angespannt. Die wichtigsten Zentralbanken pumpen Liquidität in nie dagewesenem Ausmaß in die Märkte. Zudem sollen riesige staatliche Konjunkturprogramme in den USA, Europa, China und Japan die Wirtschaft aus ihrer Schwächephase herausführen. Beispielsweise will die US-Notenbank geldpolitisch weiter Gas geben und auch verstärkt Unternehmensanleihen kaufen. Die US-Regierung möchte zusätzlich zu den bereits realisierten unzähligen Konjunkturmaßnahmen ein gigantisches Infrastrukturprogramm in Höhe von 1 Billion US-Dollar auf den Weg bringen. Und die EU verhandelt über die Durchsetzung eines 750 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramms.

Ein gemischtes Bild bei den Anlageklassen: Die US-Indizes, aber auch der Dax oder China und Japan kommen mit einem kleinen einstelligen Minus aus diesen sechs Krisenmonaten. Einzelne Märkte wie Italien, Spanien, Brasilien, Großbritannien sind stärker unter die Räder gekommen. Hier gibt es zweistellige Minuszahlen. Über alle Börsen gesehen liegt der Weltaktienindex zum Redaktionsschluss mit moderaten 5 % im Minus, was angesichts eines Wirtschaftseinbruchs der mit der Weltwirtschaftskrise 1929 verglichen wurde, gering ist. Gold ist die Anlageklasse, die sich 2020 mit 14 % plus bislang am besten entwickelt hat– in der Krise waren Zufluchtsorte gefragt.

Das Börsenumfeld bleibt weiter schwierig, aber diese Erkenntnis ist in den Kursen eingepreist. Die in den USA bereits Mitte Juli kommende Berichtssaison steht an. In dieser werden die Ergebnisse für das 2. Quartal (1. April bis 30. Juni) veröffentlicht, die aufgrund des extremen Lockdowns sicher schlechter ausfallen werden als die Zahlen aus dem 1. Quartal. Für das 3. Quartal rechnen wir dann aber mit einer signifikanten Erholung der Weltwirtschaft. Dadurch dürften auch die Aktienmärkte weiter stabilisiert werden. Der langfristige Anleger sollte berücksichtigen, dass die Menschheit in den letzten 100 Jahren zahlreichen Krisen ausgesetzt war: zwei Weltkriegen; der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 mindestens 27 Millionen Menschenleben forderte; der großen Depression von 1929 bis in die 1930er Jahre (Weltwirtschaftskrise); zusätzlichen Finanzkrisen und Ölpreisschocks. Dennoch ist der Dow Jones als bedeutendster Aktienindex zwischen 1920 und 2020 von 66 Punkten auf derzeit über 25.000 Punkte gestiegen. Krisen sind immer ein vorübergehendes Ereignis.

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Copyright/Quelle/Zuerst erschienen bei: Der Finanz Berater - Fondsletter 07/2020


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