Was spricht weiterhin für Rohstoffe in Zeiten von Energiewende und Nachhaltigkeit?

Weltweit ist man sich im Klaren, dass die Einsparung von Kohlenstoffdioxid ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele ist. Haben fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle vor diesem Hintergrund überhaupt noch eine Zukunft?

Während die Ölproduktion politisch gewollt eher sinken wird, erwarten Experten eine noch über Jahre steigende Ölnachfrage, bzw. Ölverbrauch. Gerade für die Schaffung nachhaltiger Energie ist im ersten Schritt der hohe Einsatz von Energie notwendig. Für das Fundament eines Windrades werden 1.000 Kubikmeter Beton (energieintensiv!) und 80 Tonnen Stahl (energieintensiv!) benötigt. Dies ist nur ein von vielen Beispielen, die aufzeigen, warum wir noch für viele Jahre auf fossile Energieträger zurückgreifen werden müssen.

Wie sieht es mit Minenrohstoffen aus? Also denjenigen, die man aus Erde graben muss. In den letzten 10 Jahren gab es für Minenunternehmen nicht viel zu verdienen. Die Preise waren niedrig und damit auch die Bestrebungen neue Minen zu erschließen. Jetzt steigt die Nachfrage nach Industriemetallen wieder, während die „alten“ Minen weniger Metalle zur Förderung hergeben. Das Beispiel der Windräder zeigt auch hier, dass die Nachfrage hoch bleiben wird: Windturbinen benötigen 4 bis 9 Tonnen Kupfer pro Megawatt.

Fazit: Trotz der bereits gestiegenen Kurse bei Rohstoff-Aktien sind diese aktuell noch vergleichsweise günstig bewertet. Neben Fonds, die alle Rohstoff-Themen abdecken und Fondsklassikern wie dem BGF World Mining, gibt es auch Rohstoff-Fonds mit einem nachhaltigen Ansatz. Hier wird in Unternehmen investiert, die erwiesenermaßen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer, sozialer und ethischer Grundsätze agieren. Entsprechend finden sich hier zum Beispiel keine Ölfirmen im Portfolio. Details zu diesem Fonds lassen wir Ihnen gerne zukommen.

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